Ein Projekt des Lebenserinnerungen. Verein zur Förderung lebensgeschichtlichen Erinnerns und biografischen Erzählens e.V.

Das Projekt

Der Verein Lebens­erin­nerungen e.V. wurde beauftragt, die Lebens- und Berufs­geschichte von Ulrika Zabel (1953-2015) zusam­menzu­tragen und auf­zu­schreiben – erzählt von ihr sowie aus der Pers­pek­tive ihrer Freunde, Kol­legen und Weg­gefährten.
Dazu fanden von Sep­tember bis De­zem­ber 2016, rund ein Jahr nach ihrem Tod, Er­zähl­sa­lons statt, in denen die Erin­nerun­gen an diese beein­drucken­de Frau wieder auf­lebten. Das in den Erzähl­salons gesam­melte Ma­te­ri­al bildet die Grund­lage für das Buch, das ab Som­mer 2017 der breiten Öffent­lich­keit vor­ge­stellt wird.


Szene aus einem Erzählsalon

Ulrika Zabel gründete 2007 das kom•zen, das Kompe­tenz-Zen­trum Inter­kulturel­le Öf­fnung der Alten­hilfe des Landes Berlin, das sie viele Jahre lang leitete. Die Brücken­bauerin zwischen den Kulturen, als die sie sich selbst verstand, setzte sich für die Migra­tions­politik ein und über­wand dabei behar­rlich Wider­stände. Sie machte große Politik, nah an der Basis, stets mehr mit Taten als bloß Worten.

Die Leser des Buchs erfahren, wie Ulrika Zabel mit viel Mut und Tat­kraft ihre Ideen umsetzte, die bis heute und weiter in die Zukunft hi­n­ein wirken. Die von der Lotto-Stiftung Berlin finanzierte Biografie ist Impulsgeber für in der Migrations- und Altenarbeit Tätige, für Poli­ti­ker, Lehrende und Lernende sowie wertvoller Erinnerungsträger für alle, die mit Ulrika Zabel zusammenarbeiteten und ihre Unter­stütz­ung erfuhren. Eine Lebensgeschichte als Andenken und Inspi­ration – und als Anlass, Menschen zusammenzubringen.

WeggefährtInnen von Ulrika Zabel lesen und erinnern sich: Buchpräsentation mit Erzählsalon am 29.9., 18 Uhr, im kom•zen, Kompetenz-Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe, Simplonstraße 27, 10245 Berlin (die Platzkapazität ist begrenzt. Anmeldung erbeten - per Mail an Frau Vijayarany Pathmanathan: pathmanathan@kom-zen.de).

gefördert durch
Logo der LOTTO-Stiftung Berlin

Das Buch »Wer wenn nicht wir? Die Lebens­geschichte von Ulrika Zabel«

Ulrika Zabel (1953-2015) war eine Pionierin in der Berliner Migra­tions­arbeit. Für viele Menschen, die an ihrer Seite wirkten, ist sie bis heute leuchtendes Vorbild. In mehr als drei Jahrzehnten hat sie sich in verschiedenen Institutionen und Einrichtungen um die Integration von Geflüchteten und MigrantInnen verdient gemacht. Mit Mut, Hart­näckig­keit und Geduld war sie Wegbereiterin einer pluralistischen und transkulturellen Stadtgesellschaft.

Ihre posthum niedergeschriebene Lebensgeschichte – von ihr und wichtigen WeggefährtInnen erzählt – transportiert exemplarische Erfahrungen in der Gestaltung von Einwanderungs- und Sozialpolitik. Das von der Lotto-Stiftung Berlin finanzierte Buch ist Impulsgeber für heute in der Migrations- und Altenarbeit Tätige, für Politiker, Leh­ren­de und Lernende. Es ist ein wertvoller Erinnerungsträger für alle, die mit Ulrika Zabel zusammenarbeiteten und ihre Unterstützung erfuhren.

Da die Biografie in limitierter Auflage erstellt wird und nicht in den Handel gelangt, liegt die besondere Bedeutung dieses Werks darin, Aufhänger für vielfältige Zusammenkünfte von Gleichgesinnten und Interessierten zu sein – das Buch als Anlass lebendiger Begegnung.

Ulrika Zabel wirkte nie nur in einem Stadtteil oder einem Bezirk, sondern ganz Berlin war ihre „Arbeitsstätte“. Der Verein Lebens­erinnerungen, der mit der Erstellung der Biografie beauftragt wurde, organisiert daher berlinweit Lesungen und Erzählsalons, um das Vermächtnis Ulrika Zabels unter die Menschen zu bringen und ihr Wirken wachzuhalten.

Auf dieser Seite können sie kostenfrei das Buch »Wer wenn nicht wir? Die Lebensgeschichte von Ulrika Zabel« lesen.
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Außerdem können Sie das Buch kostenfrei als PDF-Dokument herunterladen [Download, 2.2 MB].

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Impressum

Lebenserinnerungen.
Verein zur Förderung lebensgeschichtlichen Erinnerns
und biografischen Erzählens e.V.
Vereinsnummer: 20438, Amtsgericht Berlin Charlottenburg
Schönhauser Allee 12, 10119 Berlin

Vertreten durch:
Christa Bertag (1. Vorsitzende des Vereins)
Uwe Trostel (2. Vorsitzender des Vereins)
Schönhauser Allee 12, 10119 Berlin
verein@lebenserinnerungen.org
Telefon: 030 / 40 50 43 - 3
Telefax: 030 / 40 50 43 - 43

Ver­ant­wort­lich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Tonka Rohnstock
Schönhauser Allee 12, 10119 Berlin
tonka.rohnstock@lebenserinnerungen.org
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